Das Hinterhaus war lange nur Lager. Als der Keller zu klein wurde, räumten wir es aus – und weil regelmäßig Gäste nach dem Essen sitzen blieben, stand irgendwann ein Tisch darin, dann ein zweiter.
Heute ist es der stillste Raum des Hauses. Im Casino gibt es keine Musik, keine Bildschirme und keine Automatenreihe. Wer hier spielt, tut das im selben Tempo, in dem vorne gegessen wird.
Beworben wird der Salon nicht. Es gibt kein Schild an der Straße, und wer nicht danach fragt, erfährt auch nichts davon.
Am Tresen im Gastraum wird ein Ausweis vorgelegt und der Name notiert; mehr erfassen wir nicht, und die Liste wird nach Betriebsschluss vernichtet.
Jetons tauschen Sie an derselben Stelle, bar oder mit Karte. Der Rücktausch läuft ebenso, ein Beleg liegt auf Wunsch bei.
Die letzte Runde beginnt um 00:30 Uhr, samstags um 01:00 Uhr. Danach schließt der Casino-Salon, während vorne noch ausgeschenkt wird.
Ein Casino ist bei uns eine Abendbeschäftigung und kein Weg, Geld zu verdienen. Wer den Raum betritt, sollte vorher wissen, wie viel Zeit und wie viel Einsatz er dafür vorgesehen hat.
Das Hinterhaus lässt sich für einen Abend als Ganzes buchen – für Geburtstage, kleine Firmenrunden oder Gruppen bis zwölf Personen. Enthalten sind der Croupier, eigene Bedienung und ein abgestimmtes Angebot von der Tafel.
Anfragen nehmen wir telefonisch und mit mindestens zehn Tagen Vorlauf entgegen. Kurzfristig geht es nicht, weil der Raum sonst zum regulären Betrieb gehört.
Ab 18 Jahren, ohne Ausnahme und auch nicht in Begleitung Erwachsener. Am Tresen wird ein Ausweis verlangt.
Für die beiden Tische nicht. Nur wenn Sie den ganzen Raum für eine geschlossene Runde möchten, brauchen wir zehn Tage Vorlauf.
Nein. Im Casino stehen ausschließlich die beiden Tische, und daran wird sich nichts ändern.
In der Regel ja. An vollen Abenden haben aber Gäste des Gastraums Vorrang, weil der Salon nur zwölf Plätze hat.